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Amiga Spiele Tests / Reviews 

08/13/2022

Review: Blake Stone - Aliens of Gold (AGA)

Blake_Stone (0).jpgDer Amiga Port des MS-Dos Shooter Klassikers um den Helden Black Stone in Form von “Blake Stone Aliens of Gold” hat diesen Jahres (2022) eine neue Version erhalten. Grund genug das Spiel endlich mal zu testen. Wie bei allen Ports, so sind auch hier die Daten der PC Version (bei GoG derzeit rund 6,-Euro) in den Ordner des Amiga Ports zu übertragen. Ein Amiga 1200 / 030 mit FastRam wird empfohlen, wobei auch schon der 020er ausreichen sollte. Bei dem ersten Start, werden Audio und Daten konvertiert, welches je nach System, einige Zeit beanspruchen kann. 

Die Geschichte spielt im Jahr 2140. Robert Wills Stone III, auch bekannt als Blake Stone, ist ein Agent des britischen Geheimdienstes, der nach einer äußerst erfolgreichen Karriere bei der britischen Royal Navy rekrutiert wurde. Sein erster großer Fall besteht darin, die Bedrohung durch Dr. Pyrus Goldfire, einem brillanten Wissenschaftler auf dem Gebiet der Genetik und Biologie, der für seine völlige Missachtung der Berufsethik bekannt ist, zu untersuchen und zu beseitigen. Unterstützt von seiner eigenen Organisation STAR plant Dr. Goldfire, die Erde zu erobern und die Menschheit zu versklaven.

Blake_Stone (1).pngAm Anfang steht die Optimierung der Steuerung, ich empfehle eine solide Tastatursteuerung, wobei ich die Pfeiltasten für die Richtung, die Space,-taste zum öffnen und die “linke Shifttaste” zum feuern belegt habe. Eine Konfiguration für das Joypad ist aber auch möglich. Nach der Auswahl des Schwierigkeitsgrades folgt eine Text und Bild basierte Story Beschreibung. Das Gameplay von Aliens of Gold ist Wolfenstein 3D sehr ähnlich und somit auch schnell erklärt: Ballern mittels fünf unterschiedlicher Waffen heißt die Devise (wobei die Standartpistole unendlich Munition zu Verfügung hat), um sich die menschlichen, mutierten und außerirdischen Feinde vom Leib zu halten. Nützliche Items wie Munition, Waffen und Medipacks werden gesammelt, Türen mittels farblich gekennzeichneten Codecards geöffnet. Ein Auto-Mapping-System erleichtert die Weg Findung. Hier und da trifft man gesprächige NPCs, oder nutzt Teleporter, welche auch mal zu einem geheimen Level teleportieren. Motivierend: In jedem Level kann man Spieler Punkte sammeln, indem man beispielsweise alle Feinde zerstört und versucht alle Informanten am Leben zu erhalten.

wertung_Blake_Stone.jpgFazit: Ein wahrlich goldiger Klassiker der sich auf dem Amiga genauso gut spielt wie damals unter PC Dos. Auf technischer Seite ist vor allem die eher weniger abwechslungsreiche und auch pixelige Dungeon Grafik natürlich nicht mehr das, was Sie einmal war, dennoch hat Sie wenig an Charme in Augen eines Retro Gamers verloren - so mein ich. Wer deshalb nicht genug von Blake Stones Abenteuern haben kann, der wird sich freuen zu lesen, dass auch die Fortsetzung in Form von “Planet Strike” ebenfalls für den Amiga portiert im Aminet zu finden ist.
 
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Admin - 11:09 | Kommentar hinzufügen

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