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Amiga Spiele Tests / Reviews 

08/07/2022

Review: Das Schwarze Auge - Die Schicksalsklinge.

DSA (1).jpgNach den “bescheidenen” Neuerscheinungen des letzten Monats für den Amiga, widmen wir uns einem echten Schwergewicht der Rollenspiel Vergangenheit zu. Das Schwarze Auge kam für den Amiga auf 8!! Disketten komplett in Deutsch, aus dem Hause Attic einher. 

Vorlage für dieses RPG war die “Welt Aventuriens” eine Pen&Paper Vorlage. Die Story: Allem Anschein nach sammeln sich die Orks nördlich der Stadt Thorwal, was sicher nichts Gutes zu bedeuten hat. Da keinerlei Chance besteht, jetzt noch schnell eine Armee aufzustellen, ruhen alle Hoffnungen auf dem sagenumwobenen Schwert “Grimring”; immerhin konnte dieses Schwert dem Bösen schon einmal das Fürchten lehren. Die “Schicksalsklinge” hat nur einen Fehler - keiner weiß so genau, wo sie sich derzeit befindet! Da gibt es zwar einen alten Lageplan, doch verteilen sich dessen 12 Fetzen auf ebenso viele Leute. Was fehlt, ist eine sechs Helden-Truppe, welche willens und fähig ist, das Mosaik durch Erfüllung der da mit verbundenen Kleinquests zusammenzusetzen…

dsa3.pngdsa_amiga.jpgSo eine Abenteurer-Truppe hält das Spiel vordefiniert bereit. Vom Krieger über Gaukler, Zwerge, Hexen und Druiden bis hin zu verschiedenen Elfen stehen insgesamt 12 Rassen samt deren Charakterwerten zur Wahl, welche man auch selbst zusammenstellen kann. Ein Gruppen-Platz bleibt jedoch erstmal frei, er ist für einen rechnergesteuerten Non-Player Charakter bestimmt, den man während des Spiels aufnehmen kann. Sobald das Team endgültig steht, wird das bequem zu bedienende Inventory (im Stil von “Dungeon Master”) noch anläßlich eines Stadtrundgang mit Waffen und Proviant gefüllt, dann kann das Abenteuer beginnen. Halt! Ich empfehle noch die ausgiebige Studie des Handbuchs..

dsa4.jpgNun wird die Party kreuz und quer über eine Landkarte gescheucht, bei besonderen Vorkommnissen werden hübsche Zwischengrafiken mit Texten eingeblendet. Die Kämpfe werden dabei in Runden abgewickelt, die Recken dürfen einzeln befehligt und positioniert werden, wobei Bewegungspunkte und zahllose Nah- und Fernkampftechniken (Schwert, Bogen…) im Spiel sind. Wegen der besseren Übersicht prügelt man sich auf einem eigenen Kampfscreen mit isometrischer 3D-Grafik, aufgrund der eisern durchgehaltenen Regeltreue sind die Gefechte jedoch ziemlich zeitraubend. Der Lohn der Mühe sind dann viele schöne Erfahrungspunkte, Beförderungen sind hier allerdings nur bis Level vier möglich. Unterhaltungen werden im Multiple Choice-Verfahren geführt.

wertung_DSA.jpgFazit: Das Schwarze Auge ist meiner Meinung nach irre komplex. 82 Zaubersprüche wollen erlernt, zahlreiche Dungeons erkundet, knüppelharte Gegner gemeuchelt, Rätsel geknackt, Proviant verwaltet und Reparaturen veranlasst werden. Zwei unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und Schnellkampf Option, sowie in den Dungeons - Automapping, helfen dem Einsteiger anfangs sehr. Grafik und Sound wirken mittlerweile etwas antiquiert - insbesondere die “3D” Abschnitte, haben wir in Ambermoon natürlich schon besser gesehen. Dennoch zählt “Das Schwarze Auge” für mich zu den besten RPGs auf dem Amiga!

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Admin - 17:08 | Kommentar hinzufügen

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