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02.02.2021

Review: Rise of the Triad (AGA/RTG)

Rise of the Triad (1).jpgDem Ego Shooter aus Mitte der 1990er Rise of the Triad - Dark War mit vollem Namen, wurde eine Amiga Portierung gegönnt, welche sich schon auf einem Amiga 1200/030/16MBFastRam recht ordentlich spielen lässt. Für den Port benötigt man die Daten (DARKWAR.WAD, DARKWAR.RTL, DARKWAR.RTC) des PC Spiels.

Story: Der Spieler spielt einen Söldner einer Kommando Einheit namens HUNT (Hochrisiko-Task Force der Vereinten Nationen), welche auf eine Insel geschickt wird, um zu verhindern, dass der Guru einer Sekte Millionen von Menschen tötet. Bei der Ankunft auf der Insel wird das Boot von einer Sekten Patrouille zerstört. Getrennt vom Team ist man so erstmal auf sich allein gestellt die Klosterfestung zu infiltrieren und dieser Sekte ein Ende zu bereiten. Wenn man die Frage stellt was einen Ego-Shooter Mitte der 90er auszeichnete, muss man wohl antworten: Schnelle, unkomplizierte Non Stop Action (ohne dabei den Spielfluss mit Deckungssuche oder Story erzählerischen Animation Sequencen zu stoppen)! Das hat zwar zumindest nix mit glaubwürdigen Schusswechseln zu tun, aber das störte zumindest damals keinen.

Rise of the Triad (2).jpgSo geht es auch in Rise of the Triad mit rasanter Bewegungs-Akrobatik, einzig darum, alles abzuballern was sich bewegt. Und was soll ich schreiben?

Ich find’s prima! Im Zweifelsfall verzichte ich nämlich gerne mal wieder  auf Zwangstops und Animationsphasen, wenn meine Figur dafür ohne Verzögerung auf Eingaben reagiert. Und genau das tut sie hier: In einem stürmischen Klick-und-tot ballere ich mich im Formel-1-Tempo durch abstrakte Level welche durch gutes Design und kniffligen Sprungpassagen zu glänzen wissen. Deckung suche ich mir ohne Knopfdruck-Hilfe selbst und um Wunden zu heilen muss ich Essen finden. Motivierend sind ein paar auffindbare Geheimnisse, die sich hinter abstrakten Schalterrätseln oder auf scheinbar unerreichbaren Plattformen verbergen sowie Fallen, denen ich geschickt ausweichen muss. 

wertung_RiseoftheTriad.jpgFazit: Klar, das die Retro Pixel Optik heutzutage etwas altbacken rüberkommt. Dennoch gibt es nichts an den Explosionen, den schnellen Feuergefechten mit guten FX zu mäkeln, welche auch heute noch für eine Stunde Zwischendurch brachiale Shooter Action ausreichen. Keine Frage das die Maus/Tastatursteuerung nach wie vor so gut funktioniert, wie man dies aus anderen guten Portierungen (Doom oder Wolfenstein um mal zwei zu nennen) für den Amiga auch kennt.

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Admin - 13:25 | Kommentar hinzufügen

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